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Letzte Aktualisierung am 29. November 2016

 
 
 
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  vorprogrammiert  oder dialogisch?  

Dialoge im Unterricht sind Dialoge zwischen Ungleichen. Als gleichwertige Gesprächspartner können sich Lehrende und Lernende nur begegnen, wenn nicht ihr Wissensgefälle den Austausch strukturiert, sondern ihre singulären Positionen. Als Ich und als Du haben sich Lehrende und Lernende wechselweise etwas zu sagen, zwischen dem Wissenden und dem Nichtwissenden gibt es nur die Belehrung, die das Gefälle beseitigt.

Die singulären Welten aller Menschen, die sich am Unterricht beteiligen, sind gleichberechtigt. Keine singuläre Welt ist berechtigt, als absoluter Massstab zur Vermessung anderer Welten aufzutreten. In diesem relativistischen Denken darf man als Fehler nur das bezeichnen, was, gemessen an der Welt, in der man gerade arbeitet, inkonsequent ist. Diese wirklichen und einsehbaren Fehler darf man unter keinen Umständen verwechseln mit Abweichungen, die sich ergeben, weil man eine fremde Welt ausmisst und dabei seine eigene Welt absolut setzt.

Es braucht Mut und Risikobereitschaft, die singulären Welten der Schülerinnen und Schüler als prinzipiell gleichberechtigt zu anerkennen und das Vertrauen in ihren Gestaltungswillen und ihre Eigenaktivität zu setzen. Haben Sie diesen Mut!

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Wertschaetzend
 
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